Jazz-Festival im Kloster Jerichow

Jazz-Festival im Kloster Jerichow

Programm

Freitag, 13.08.2021

16.30-17.30 Uhr Innenhof/ Kreuzgang
Giorgio Crobu Trio
Giorgio Crobu (Gitarre), Tal Balshai (Orgel), Andrea Marcelli (Schlagzeug)
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"Jazz-Festival im Kloster Jerichow"

Programm

Freitag, 13.08.2021

16.30-17.30 Uhr Innenhof/ Kreuzgang
Giorgio Crobu Trio
Giorgio Crobu (Gitarre), Tal Balshai (Orgel), Andrea Marcelli (Schlagzeug)
Wes Montgomery, Jimmy Smith, Cole Porter etc.

17.45-18.45 Uhr Innenhof/ Kreuzgang
Topo Gioia Quartett
Diego Romero, git, Carlos, piano, Guilherme Castro - E-Bass, Daniel „Topo“ Gioia, perc

20.30-22.00 Uhr - Innenhof/ Kreuzgang
The Swingin' Hermlins

 

Sonnabend, 14.08.2021

14.45-15.45 Uhr Innenhof/ Kreuzgang
Jazzconnection - Sachsen Anhalt

16.00-17.00 Uhr Innenhof/ Kreuzgang
4Steps 

18.00-19.00 Uhr Große Bühne
Łukasz Pawlik & Band

20.00 Uhr – Große Bühne
Till Brönner & Band „On Vacation“

 

Sonntag, 15.08.2021

11.00-12.00 Uhr Kirche
Jazzgottesdienst

12.00-13.00 Uhr, Gelände
Jan Sichting (Saxofon)

13.00-14.30 Uhr Innenhof/ Kreuzgang
„Pippi auf den sieben Meeren“ / Poetenpack

15.00-16.30 Uhr große Bühne
Jugendjazzorchester Sachsen-Anhalt

 

Weitere Informationen zu den Künstlern

Freitag, 13.08.2021

16.30-17.30 Uhr Innenhof / Kreuzgang
Giorgio Crobu Trio

Giorgio Crobu (Gitarre), Tal Balshai (Orgel), Andrea Marcelli (Schlagzeug)
Wes Montgomery, Jimmy Smith, Cole Porter etc.
Jazz, Groove und viel Swing verspricht das Konzert des Trio Giorgio Crobu mit seiner Hommage an den großen Wes Montgomery und Jimmy Smith.

Der aus Sardinien stammende Gitarrist Giorgio Crobu, der israelische Organist Tal Balshai und der aus Rom stammende Schlagzeuger Andrea Marcelli lassen diverse musikalische „Dialekte“ auf magische Weise verschmelzen. Einfache Melodien führen den Zuhörer zu bekannten und unbekannten Orten, die verborgene Emotionen hervorrufen.

Der Wahl-Berliner Giorgio Crobu unterrichtet seit 1993 Jazz-Gitarre an der Hochschule für Musik Hanns Eisler, tourte u.a. durch Portugal, Frankreich, Osterreich, Holland, Schweiz, Skandinavien, Japan, Thailand, Singapore, Indonesien, Brasilien, Argentinien und natürlich Italien, Deutschland und England und arbeitet u.a. an verschiedenen Projekten der Mailänder Scala mit. Neben den vielen Konzerten gibt er Workshops in ganz Europa.

Der in Jerusalem geborene Pianist, Komponist und Arrangeur Tal Balshai wirkte als Liedbegleiter zusammen mit namhaften Künstlerinnen auf internationalen Bühnen, von den Salzburger Festspielen über die Staatsopern von Berlin und Hamburg bis zur Scala Mailand wie auch im Berliner Ensemble, Deutschen Theater und anderen prominenten Spielstätten. Sein besonderes Interesse gilt den 1933 aus Deutschland vertriebenen jüdischen Künstlern, denen er außergewöhnliche Arrangements verleiht. Mit der Schauspielerin Dagmar Manzel interpretiert er Chansons und Kinohits von Werner Richard Heymann und einen Hanns-Eisler-Abend. Als Stummfilmbegleiter spielte er in Finnland, Österreich, und in vielen Städten in Deutschland u.a. im Stummfilmfestival Regensburg.

Andrea Marcelli ist Schlagzeuger, Klarinettist, Komponist, Produzent und Arrangeur. In den 1980er Jahren tritt er regelmäßig im Fernsehen auf und arbeitet als Schlagzeuger bei Radiotelevisione Italiana unter anderem mit der Bruno Biriaco Big Band. Seit 2001 ist Andrea Marcelli in Berlin, wo er am Film „Good Bye Lenin“ mitwirkte und mehrere Jazzauszeichnungen erhielt.

 

17.45-18.45 Uhr Innenhof/ Kreuzgang
Topo Gioia Quartett

Diego Romero (git), Carlos Quiroz (piano), Guilherme Castro (E-Bass), Daniel „Topo“ Gioia (perc)

Mit südamerikanischen Klängen bereichert das Topo Gioia Quartett die aktuelle Festivalausgabe. Drei aus Argentinien stammende Musiker, verstärkt vom brasilianischen Bassisten Guilherme Castro sorgen mit Latin Jazz für einen beschwingten Sommerabend. Gitarrist Diego Romero hat in den wichtigsten Theatern des Landes wie dem Teatro Colón, Teatro Gran Rex und Centro Cultural Kirchner gespielt und auch an Fernsehprogrammen mit großen Künstlern wie Raúl Lavié, Adriana Varela und Nacha Guevara teilgenommen.
Pianist Carlos Quiroz gewann zahlreiche Preise in verschiedenen Wettbewerben von Komposition bis Interpretation und arbeitet als Produzent und teilt die Bühne und Fernsehaufnahmen mit vielen ausgezeichneten Künstlern.
Seit vielen Jahre ist Guilherme Castro Dozent am JIB-Jazz Institut Berlin, an der Fakultät Musik der UdK-Berlin, ebenso wie an der Musikschule City-West. 1982 kam er nach Deutschland, wo er zusammen mit Ronaldo Folegatti und Dudu Tucci die Gruppe „Amazonas“ gründete. In Berlin hat er seitdem u.a. mit Rolf Zielke, Charlie Mariano, Hendrik Meurkens, David Friedman, Peter Weniger, Tobias Morgenstern, Stefan Kling, Stephan Abel, Wilson „Yiye“ de Oliveira, Justo G. Perez, Dan Gotschall, Reggie Moore und Christof Griese gespielt. Auch die Sängerinnen Katja Ebstein, Jocelyn B. Smith, Céline Rudolph, Pina López und Kara Johnstad hat er begleitet sowie Sänger Gerhard Schöne, Pete „Wyoming“ Bender und Pablo Miró u.a.
Daniel „Topo“ Gioia lebt seit 1977 in Berlin, wo er die Formation Ipanema gründete. Unter anderem spielte er sechs Jahre lang mit dem afrobrasilianischen Tänzer Ismael Ivo, mit dem er in ganz Europa und Japan auftrat. Seit 1992 gehörte er zur Band von Jocelyn B. Smith. Seit 2004 begleitet er Yvonne Catterfeld. Auch leitete er die Latin-Jazz-Band Pa'que. Weiterhin trat er mit Charlie Eitner, John Newton, Giora Feidman, Lalo Schifrin, Mikis Theodorakis, Maria Farantouri und Ray Anderson auf. Als Studiomusiker war Gioia an über 300 Alben beteiligt, etwa von Mezzoforte, Ronaldo Folegatti, Cora Frost, Manfred Krug oder Klaus Hoffmann.

 

20.30-22.00 Uhr Innenhof/Kreuzgang
The Swingin' Hermlins

„The Music Goes Round And Around”

Es spielen u.a.: Daniel Duspiwa (sax), Jörg von Nolting (cornett), Lars Juling (tb), James Scannell (cl), Gennadij Desatnik (v), David Hermlin (dr), Andrej Hermlin (p), Jack Latimer (g), Malte Tönissen (b), Rachel Hermlin (voc)
Es singen: Rachel Hermlin, Jack Latimer und David Hermlin

Jeden Abend um Punkt 19.00 Uhr präsentieren THE SWINGIN’ HERMLINS seit März 2020 für eine halbe Stunde authentischen Swing aus den 1930er Jahren - in wechselnden kleinen Besetzungen, mit Freunden, mit Musikern, die Benny Goodman lieben, oder Basie, oder Miller, oder Lunceford. Ihren täglichen Sendungen „The Music Goes Round And Around“ auf Facebook, YouTube und Instagram folgen inzwischen Tausende Menschen aus Amerika, Asien und Europa! Diese Gemeinschaft nennt sich selbst „Hermlinville“.
Von all dem berichteten in den vergangenen Monaten die New York Times, der Guardian, das ZDF heutejournal, das Forbes Magazin, die Los Angeles Times und viele andere Medienhäuser.

Jetzt wird diese Band, die so vielen Menschen Hoffnung gegeben hat, endlich wieder öffentliche Konzerte geben.

Mit ihrem neuen Konzertprogramm „The Music Goes Round And Around“ präsentieren THE SWINGIN‘ HERMLINS die amerikanische Musik der 1920er und 1930er Jahre, ebenso authentisch wie fröhlich, manchmal verrückt. Alles ist live, spontan und lebendig!

Die Band spielt - bis auf den Gesang - unverstärkt, so wie damals üblich.cGarderobe, Pulte, Mikrophone, Instrumente sind Originale oder deren perfekte Kopien. Im Repertoire der Band finden sich neben berühmten Stücken wie „Bei Mir Bist Du Schoen“ oder „A Tisket, A Tasket“ auch viele weniger bekannte Titel, deren Wiederentdeckung lohnt.

„Statt in die Objektive von Kameras, blicken wir wieder in die Gesichter von Menschen. Was für ein großartiges Gefühl! Wir wollen unseren Zuhörern danken. Und wir geben ihnen etwas zurück: Unsere Liebe zur Swing - Musik, ein schönes Solo, einen tollen Song - und ein Lächeln...“

 

Sonnabend, 14.08.2021

14.45-15.45 Uhr Innenhof/ Kreuzgang
Jazzconnection - Sachsen Anhalt

Ulrike Nocker (voc), Marco Reiß (Violine), Thomas König (Violine), Thomas Prokein (Violine), Jens Naumilkat (Cello), Mattel Philipp (drums), Olaf Dix (Bassgit.)

Das Jahr 2020 wurde vom Musikrat zum „Jahr der Violine“ erklärt!
Dies nahm die Jazzconnection zum Anlass, ein besonderes Konzert zu organisieren.
Auch im Jazz hat die Geige einen festen Platz, wenn auch nicht mit dem des Saxophons vergleichbar.
Es gibt aber viele Musikstücke, die ohne Geige kaum denkbar sind. Umgekehrt ist es auch spannend: Wie klingt ein Jazz-Standard oder ein Popsong, ein Rockklassiker gespielt von Streichern? Für ihre muikalische Entdecker-Tour hat die Jazzconnection Instrumentalisten aus verschiedenen Stilrichtungen eingeladen.

Zur Sängerin Ulrike Nocker und dem Pianisten Oliver Vogt von „Be-Swingt“ gesellen sich daher
der „klassische“ Geiger Marco Reiß vom Magdeburger Rossini-Quartett, das Multitalent Thomas König, freischaffender Musiker zwischen vielen Genres und der „Jazzer“ Thomas Prokein, seit Jahren mit verschiedenen Jazzformationen als Solist unterwegs, Front-Violinist der Leipziger Band „Hot Club d´ Allemagne“. Zu dieser exklusiven Besetzung gehört auch der Cellist Jens Naumilkat – freischaffender Musiker, Solist und Komponist. Rhythmische Unterstützung gibt es durch den Drummer Mattel Philipp und Olaf Dix an der Baßgitarre.

Die Jazzconnection präsentiert Stücke von Bach bis Stevie Wonder, von Telemann über ELO bis Pink Floyd in eigens für das Ensemble geschriebenen Arrangements.

 

16.00-17.00 Uhr Innenhof/ Kreuzgang
4Steps 

FONKYFIED PARTY SUGGESTIONS
Frische funky Grooves aus eigener Feder treffen auf Funk der Zeitgeschichte à la Maceo Parker oder Nils Landgren! Und das alles auch noch deutsch gereimt!

An der Posaune Markus Hensel, die Nr. 1 der Magdeburger Funkgemeinde. Zahlreichen Bands stand er bereits als Frontmann zur Seite. Schlagzeuger Michael Klein, Solopauker der Magdeburgischen Philharmonie, glänzt mit Ideenreichtum ebenso wie Pianist Ronald Hensel, der dem Ganzen seinen kreativen Stempel aufdrückt. Am Bass sorgt kein Geringerer als Mohi Buschendorf für das Fundament der Band und den unvergleichlichen 4StepsGroove.

 

18.00-19.00 Uhr Große Bühne
Jazzrock Kollektiv Magdeburg feat. Łukasz Pawlik

Eine Neuentdeckung für „Jazz im Kloster“ ist der aus Polen stammende Pianist, Cellist, Komponist und Arrangeur Łukasz Pawlik. Er studierte an der Michigan University in Kalamazoo (USA), wo er eine Ausbildung als Cellist bekam und gleichzeitig am Kompositions- und Jazzunterricht teilnahm.

Wer improvisierte Musik mag, aber auf erdigen Funk und die raue Kraft des Rock nicht verzichten möchte, ist genau richtig beim Jazzrock - jenem Genre des Jazz, das nicht zuletzt Miles Davis mit „Bitches Brew“ einst aus der Taufe gehoben hat. Mit dem „Jazzrockkollektiv Magdeburg“ wird man erleben, dass diese Musikmischung nach wie vor voller Energie und Dynamik steckt.

Zur Band gehören Gitarrist Stephan van Briel, Bassist Mohi Buschendorf und Schlagzeuger Peter Fleckenstein, die zusammen mit dem polnischen Pianisten Lukasz Pawlik dessen Kompositionen präsentieren werden. Obwohl es Łukasz Pawlik zunächst als Cellist nach Magdeburg in das dortige Orchester verschlagen hat, blieb sein Alter Ego als international ausgezeichneter Jazzpianist, der u.a. mit Größen wie Dave Weckl und Randy Brecker, aber vor allem regelmäßig mit Mike Stern arbeitet, nicht verborgen. Grund genug für die Magdeburger Musiker, die Gelegenheit zu nutzen und zusammen mit Pawlik dessen groovige und zugleich harmonisch komplexe Musik auf die Bühne zu bringen.

 

20.00 Uhr Große Bühne
Till Brönner & Band

„On Vacation“

Schon 2019 brachte der Ausnahmetrompeter zusammen mit dem Bassisten Dieter Ilg den Platz im Klostergarten zum Kochen. Und auch 2020 begeisterte er sein Publikum in Jerichow mit einem seiner wenigen möglichen Auftritte während der Corona-Pandemie, der nach der langen erzwungenen Konzertabstinenz besonders emotional geriet. Jetzt kehrt er mit großem Ensemble zu „Jazz im Kloster“ zurück: Endlich wird er wieder in großer Besetzung spielen und seinem Publikum den vollen.

Authentischen Till-Brönner-Sound bieten. Nach einer Vielzahl von Duo-Konzerten, der erstmalig live gespielten Weihnachtstournee und erfolgreichen Specials und Kollaborationen, die ihn rund um den Globus reisen ließen, präsentiert er im Sommer neben Klassikern auch exklusives Material aus seinem neuen Album „On Vacation“.

Zusammen mit seinen fantastischen Mitmusikern verbinden sich melodiöse Sujets über einer dynamisch gewebten Rhythmus-Grundierung und geheimnisvoll schillernden Texturen zu farbenreichen musikalischen Klanglandschaften und kreieren voller Spielfreude einen schillernden Sound für und über die entspannten Momente im Hier und Jetzt.

Garantiert ist ein Abend mit virtuosen Musikern, spannenden Arrangements und selbstverständlich sehr viel Till Brönner.

Till Brönner zählt seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten nationalen Künstlern. So trat er als einziger deutscher Musiker 2016 anlässlich des International Jazz Days bei einem All-Star-Konzert im Weißen Haus vor US-Präsident Barack Obama auf. Sein letztes Solo-Album The Good Life landete im selben Jahr aus dem Stand auf Platz 6 der deutschen Albumcharts.

Mit dem Bassisten Dieter Ilg veröffentlichte er Anfang 2018 das Album „Nightfall“, das bis auf Platz 11 der deutschen Charts kletterte. Knapp 40.000 Fans strömten anschließend zu den Konzerten des Duos auf der dazugehörigen Tournee. Bei der „Better Than Christmas“-Tournee im begeisterte Till Brönner gemeinsam mit seinem kongenialen Septett das Publikum zum ersten Mal mit langersehnten Live-Versionen seines „Christmas“-Albums.

Till Brönner gilt nicht nur als Jazz-Musiker, sondern auch als künstlerisches Multitalent: Als Trompeter, Sänger, Komponist, Produzent und Fotograf sowie mit seiner einzigartigen Ausstrahlung und seinem unverkennbar coolen Sound fasziniert er sein Publikum auf der ganzen Welt. Er kann bis dato zwei Grammy-Nominierungen sein Eigen nennen und ist bislang der einzige Künstler, der in allen drei ECHO-Kategorien (Jazz, Pop, Klassik) gewinnen konnte.

 

Sonntag, 15.08.2021

11.00-12.00 Uhr - Kirche
Jazzgottesdienst

Manfred Preis (Klarinette), Javier Tucat Moreno (Klavier), Marco Reiss (Violine)

Wichtig ist den Veranstaltern bei allen Jazz-Events des Wochenendes auch, dem sakralen Anspruch des Klosters mit Stiftskirche gerecht zu werden. Deshalb wird auch in diesem Jahr wieder ein Jazz-Gottesdienst innerhalb des Festivals gefeiert, bei dem die Besucherinnen und Besucher persönliche Inspirationen in der romanischen Klosteranlage finden können.
Der Jazz-Gottesdienst läutet gleichzeitig den Familiensonntag des Festivals ein.

 

12.00-13.00 Uhr, Gelände
Jan Sichting (Saxofon)

Der Magdeburger Musiker verabreicht nach eigener Aussage „musikalische Klangmassagen“. Mit seinem Saxofon spielt er immer genau das, was genau dort am besten hinpasst. Begegnen Sie dem vielseitigen Musiker auf dem weitläufigen Gelände des Klosters und lassen Sie sich überraschen!

 

13.00-14.30 Uhr Innenhof/ Kreuzgang
„Pippi auf den sieben Meeren“

Theater Poetenpack Potsdam

Julia Borgmeier (Pippi Langstrumpf), Antonia Döring (Annika), Florian Bamborschke (Tommy), Reiner Gabriel (Messer-Jocke), Markus Braun (Blut-Svente), Bardo Henning (Kapitän Langstrumpf/Wirt).
Regie: Sonja Wassermann, Ausstattung: Janet Kirsten, Regieassistenz: Fränk Heller

„Pippi Langstrumpf“ - Astrid Lindgrens Klassiker in liebevoll ausgestatteter Inszenierung des Poetenpacks - gewürzt mit einer Prise Jazz, 2020 endlich bei „Jazz im Kloster“!

Eines Tages erhält Pippi eine Flaschenpost mit einem Hilferuf ihres Vaters. Seeräuber haben die Hoppetosse gekapert und ihn gefangen genommen. Jetzt sitzt er in einem Kerker in Porto Piluse auf einer einsamen Insel fest und bittet seine Tochter, ihn zu befreien. Die Bitte kann Pippi ihrem Vater schlecht abschlagen. Zusammen mit Tommy und Annika macht sie sich ans Werk und baut ein echtes Myskodil, ein Fluggerät mit Tretantrieb.

Heimlich bricht das Rettungskommando auf und macht sich auf eine abenteuerliche Reise. Das Myskodil gibt mitten in der Südsee den Geist auf, doch zum Glück kommen Piraten auf die einsame Insel, auf der Pippi mit ihren Freunden notgelandet ist. Es gelingt Pippi, die Seeräuber zu übertölpeln und mit deren Schiff weiter nach Porto Piluse zu fahren. Aber wo halten die Piraten ihren Papa nur gefangen? Viele Abenteuer müssen die Reisegefährten bestehen, bis sie am Ziel sind.

 

15.00-16.30 Uhr Große Bühne
Jugendjazzorchester Sachsen-Anhalt

Leitung: Ansgar Striepens

Seit mehr als 20 Jahren ist das Jugendjazzorchester im Konzertleben aktiv und überall, wo es auftritt, erntet es Stürme der Begeisterung: Wippende Füße und schnipsende Finger, Standing Ovations. Auch international konnte die Band schon überzeugen und gab Gastspiele bereits in Belgien, Israel, Kanada, Polen, Schweden und zuletzt auch in Italien.

Die Mitglieder des Jugendjazzorchesters sind junge Musiker:innen, die erfolgreich am Workshop „Makin’ Jazz“ oder Wettbewerb „Jugend jazzt“ teilgenommen haben. Zweimal im Jahr treffen sie sich zu Arbeitsphasen, um ihre Leidenschaft für Swing, Funk, Latin und den klassischen Big-Band-Sound auszuleben.

Geleitet wird das Jugendjazzorchester seit 1999 von Prof. Ansgar Striepens, der 2020 auch die musikalische Leitung des Bundesjugendjazzorchesters übernommen hat. Nach nun mehr als 20 Jahren wird Ansgar Striepens Ende 2021 die musikalische Leitung des Jugendjazzorchesters weitergeben und daher steht das aktuelle Programm auch im Zeichen der Reminiszenz.

Das Programm des Jugendjazzorchesters umfasst weniger die Standards des Genres, sondern vor allem solche Titel, die der Band ein besonderes Gesicht geben: Der Breitband-Sound der West Coast Amerikas, komponiert von Bob Florence, die Dynamik Afroamerikas eines Gordon Goodwins bis hin zu solchen, die der Band auf den Leib geschrieben wurden und ihre Kraft auch aus der großen Musiktradition Sachsen-Anhalts schöpfen. Das sind vor allem in den Jazz transformierte Barockmusik von Händel, Kurt Weill oder auch Luthers Volkslieder.

Viele Kompositionen und Arrangements von Ansgar Striepens haben in mehr als 20 Jahren seines Wirkens einen festen Platz im Repertoire des Jugendjazzorchesters eingenommen und ziehen sich wie ein musikalischer roter Faden durch die verschiedenen Generationen der Bigband-Mitglieder. Man darf also gespannt sein auf das Best of 20+ Jahre Jugendjazzorchester unter der Leitung von Ansgar Striepens.

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